teaser-gradient

Mitwirken und Mitgestalten: Vorstandsmitglieder gesucht!

Über 100 Mitglieder haben die Mitgliederbefragung ausgefüllt. Besten Dank für die wertvollen Informationen und v.a. für die guten Noten. Wir haben aber auch ein paar sehr wertvolle Hinweise bekommen, was noch verbeessert werden kann. Mehr Präsenz, mehr Aktionen - insgesamt bekannter werden: dazu braucht es mehr Leute.

Mit nur gerade 5 Vorstandsmitgliedern ist Pro Velo Emmental gut aufgestellt. Für eine gesunde Entwicklung des Vereins wäre ein grösserer Vorstand wünschenswert, nicht zuletzt um einen Genreationenwechsel zu ermöglichen. Wer also Lust hat, unser kleines Team mit seiner Lebenserfahrung und seinen Fähigkeiten zu unterstützen, ist herzlich willkommen.  Dafür können Ideen eingebracht werden und auch gleich umgesetzt werden! Bitte einfach per E-Mail melden.

Änderung der Überbauungsordnung Nr. VI Schlössli

Nach langer Planung wird die zweite Velostation am Hauptbahnhof Burgdorf langsam Realität:

Art. 12
1 Der Nachweis der Veloabstellplätze ist mit der Baueingabe zu erbringen. Im Bereich für öffentliche Veloabstellplätze ist eine öffentliche Velostation unterzubringen. Die öffentliche Zugänglichkeit zu dieser ist verbindlich zu sichern.
2 Private und öffentliche Veloabstellplätze sind in den im Plan bezeichneten Be-reichen zugelassen.
3 Die Zufahrt der öffentlichen Velostation erfolgt über die Kirchbergstrasse.

Endlich: Weltweiter Tag des Velos

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat den 3. Juni zum weltweiten Tag des Velos erklärt. Damit will die Organisation die Wichtigkeit des vor 200 Jahren erfundenen Fahrrads unterstreichen. Für Pro Velo Schweiz widerspiegelt dieser Entscheid, wenige Monate vor der Abstimmung über den Bundesbeschluss Velo, die Aktualität dieses Verkehrsmittels. „Es ist an der Zeit, dass das Velo besser zur Geltung gebracht wird“, sagt Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz. 

Das vor zwei Jahrhunderten vom deutschen Karl von Drais erfundene Velo hat eine Entwicklung durchlaufen, die es von allen anderen Verkehrsmitteln unterscheidet. Rasch in alle Kontinente exportiert, konnte sich das Fahrrad als effizientes und billiges Transportmittel, als Instrument der sozialen Emanzipation und als Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung etablieren. Heute wird es zunehmend zu einem wichtigen Faktor für eine nachhaltige Entwicklung.

Das Velo: Ein breit unterschätzter Entwicklungsfaktor  
Den Wert des Velos hat nicht nur die Völkergemeinschaft erkannt, sondern auch viele europäische Länder haben nationale Strategien zur Förderung des Velos entwickelt. In der Schweiz steht die Volksabstimmung vom 23. September über den Bundesbeschluss Velo bevor. Der Bundesrat und das Parlament wollen, dass der Bund die Kantone bei der Planung und Umsetzung von Velowegnetzen unterstützt. Pro Velo und zahlreiche Organisationen aus dem Mobilitätsbereich, der Gesundheitsbranche, dem Umweltschutz und dem Tourismus unterstützen die Vorlage.  
  „Das Velo ist die Antwort auf verschiedene Probleme: Es hat unzählbare Vorteile und nur sehr wenig Nachteile. Dies erklärt die breite Unterstützung zugunsten des Bundesbeschlusses Velo“, unterstreicht Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz. 

Sicherheit braucht Übung

Sicherer mit ihren Kindern im Verkehr unterwegs sein, das ist eines der Hauptziele der Eltern, die einen Velofahrkurs bei Pro Velo Emmental besuchen. An den Kursen erfahren und üben sie, wie das geht.

Pro Velo-Kursleiterin Yasemin Kurtogullari erklärt einer Gruppe von Eltern und Kinder, wie sie den Kreisel befahren müssen. Danach geht’s ans Üben. „Super, jetzt hast Du es richtig gemacht“, lobt ein Vater seinen Sohn beim zweiten Versuch. Das Manöver ist für die Kinder zwischen sieben und neun Jahren sehr komplex. Aber nicht nur das. Viele Eltern hören zum ersten Mal, was es heisst, mit dem Velo vorschriftsgemäss durch einen Kreisel zu fahren: Nach einem Blick zurück, Handzeichen geben, dann in die Mitte der Fahrspur fahren, dem Verkehr von Links den Vortritt lassen, den Kreisel in der Mitte der Fahrspur befahren. Schliesslich Handzeichen rechts, um anzuzeigen, wo man den Kreisel verlassen will. „Wenn ich das so mache, denken die Autofahrer, dass ich nicht weiss, wie man einen Kreisel fährt“, wendet ein Teilnehmer ein. Doch die Kursteilnehmer sind sich einig: Lieber etwas „blöde“ dastehen, als sich im Kreisel einer erhöhten Unfallgefahr auszusetzen.

Üben, üben, üben und nochmals üben. Das ist das „Zauberwort“, wie Kinder lernen, sich auf der Strasse sicher zu bewegen. Weil Kinder von ihren Eltern abschauen, ist es wichtig, dass diese wissen, wie sie mit ihren Kindern üben können und wie man vorschriftsgemäss Velo fährt. Dies können Eltern an den Velofahrkursen von Pro Velo tun. Während die Kinder ihre Geschicklichkeit im ersten Kursteil auf dem Pausenplatz an verschiedenen Posten spielerisch üben, drücken die Eltern eine Stunde lang die Schulbank. In dieser Theoriestunde erfahren sie beispielsweise, ab wann ein Kind auf die Strasse darf und welche Voraussetzungen ein Kind mitbringt. Zudem vermittelt der Kurs, bei welchen Verkehrssituationen besondere Vorsicht geboten ist und wie diese eingeübt werden können.

Traditionsgemäss startet Pro Velo Emmental die Velofahrkurssaison in Burgdorf. Insgesamt finden an vier verschiedenen Orten Kurse statt. Bis zu den Sommerferien stehen noch zwei Kurse an. Der erste in Bätterkinden, wo letztes Jahr zum ersten Mal ein Kurs durchgeführt wurde und der zweite in Kirchberg. Nach den Sommerferien findet nochmals je ein Kurs in Langnau (18. August) und zum Saisonende in Burgdorf (1. September) statt. Anmelden unter www.velokurse.ch.

Franziska Schwab