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Tagesanzeiger: Wo die Menschen am meisten Velo fahren

Am 8.6.2015 erschien im Tagesanzeiger ein Artikel mit dem Titel "Wo die Menschen am meisten Velo fahren" - Burgdorf wird wieder einmal als herausragendes Beispiel präsentiert. Das freut uns natürlich. Allerdings: selbst in Burgdorf ist der Anteil des Veloverkehrs am Gesamtverkehr immer noch gering und weit unter den Möglichkeiten. Der Tagesanzeiger hat Vorschläge für unsere Stadt: "Steigern kann Burgdorf den Veloanteil nur, wenn es sich an den Methoden der internationalen Velometropolen orientiert und weiter in die Veloverkehrsinfrastruktur investiert, etwa in Veloschnellrouten oder eine «grüne Welle» für Radfahrer."

 

 tagesanzeiger velostatistik

 

Der Link zum Artikel: Wo die Menschen am meisten Velo fahren

Interpellation SP betreffend Veloabstellplätze Hauptbahnhof Burgdorf Nord

1. Wo und wie viele geschützte (überdacht, Boden befestigt) und ungeschützte (nicht überdachte) Veloabstellplätze stehen derzeit am Bahnhof Burgdorf zur Verfügung?

Bahnhof Süd, Seite Olten, geschützt: 202

Bahnhof Süd, Seite Bern, geschützt: 288

Bahnhof Süd, Velostation: 200

Bahnhof Nord, geschützt:56 mit Ständer

Bahnhof Nord, ungeschützt auf befestigtem Boden ohne Ständer: 15

Bahnhof Nord, im Gras: 70 mit Ständer

2. Was ist bekannt zum Bedarf an Veloabstellplätzen für die BahnpendlerInnen in Burgdorf?

Im Rahmen der Arbeiten zum Richtplan ESP Bahnhof Burgdorf 2008-2009, wurde der Bedarf an Veloabstellplätzen geprüft. Es konnte ein Bedarf von rund 1'000 Veloabstell-plätzen um den Bahnhof Burgdorf ausgewiesen werden. Das bedeutet, aktuell fehlen rund 170 Abstellplätze, wobei davon ausgegangen werden kann, dass der Bedarf ge-genüber 2008 noch gestiegen ist. Alleine die Pendlerzahlen der BLS für den Bahnhof Burgdorf sind zwischen 2008 – 2014 um rund 9% (Durchschnitt Ein- und Aussteiger Mo - Fr) angestiegen. Auch die Pendlerzahlen der SBB dürften mindestens im selben Umfang angestiegen sein und damit auch der Bedarf nach Bike&Ride-Abstellplätzen.

3. Ist in nächster Zukunft geplant, die Veloabstellplätze auf der Nordseite des Bahnhofs zu sanieren?

Der Bedarf für eine Sanierung und insbesondere der Ausbau der bestehenden Veloabstell-anlage auf der Seite Bahnhof Nord ist bekannt. Die Platzverhältnisse auf städtischem Boden sind allerdings eingeschränkt. Entsprechend versucht die Stadt Burgdorf den Neubau einer gedeckten Veloabstellanlage im Rahmen der Arealentwicklung Schlössli voranzutreiben

. Gespräche mit dem Grundeigentümer und dem Entwickler haben dazu bereits stattgefunden. Im Laufe von 2015 wird das Arealentwicklungsprojekt konkretisiert und somit auch klar wer-den, ob eine Veloabstellanlage in dieser Dimension möglich ist, welche Kosten zu erwarten wären und in welchem Zeithorizont die Umsetzung geplant werden könnte. Falls die Reali-sierung in Zusammenhang mit der Arealentwicklung erst langfristig möglich ist, muss eine Übergangslösung in Betracht gezogen werden.

4. Welche weiteren Möglichkeiten sieht die Stadt vor, auf der Nordseite des Hauptbahnhofs für ausreichend geschützte Veloabstellplätze zu sorgen? Wie sehen die Terminpläne all-fälliger Projekte aus?

Sollte sich die Kombination mit der Arealentwicklung Schlössli als nicht möglich herausstel-len, muss die Stadt eine alternative Lösung auf dem Areal Schwob in Zusammenarbeit mit dem Grundeigentümer suchen. Zuerst soll jedoch die Fragestellung im Rahmen der Areal-entwicklung Schlössli geklärt werden.

Da es sich beim Bahnhof Burgdorf um einen wichtigen Pendlerbahnhof handelt, ist eine Zu-sammenarbeit mit der SBB AG und finanzielle Beiträge von SBB und dem Kanton bei der Planung neuer Anlagen möglich. Bei der Erstellung der neuen Abstellplätze Bahnhof Süd hat sich die Zusammenarbeit mit der SBB AG bereits als sehr gut erwiesen.

Bericht zur Mitgliederversammlung 2015

Pro Velo Emmental hat ein neues Ehrenmitglied: Theophil Bucher, langjähriger Präsident und Vorstandsmitglied in Anerkennung seines unermüdlichen Einsatzes.

Seit 16 Jahren engagierte sich Theophil für Pro Velo Emmental, war treibende Kraft beim Wachstum des Vereins, beim Aufbau einer Geschäftsstelle und einer Velostation, schrieb unzählige Stellungnahmen und Einsprachen zu Verkehrsprojekten und vernetzte den Verein mit allen Akteuren, welche sich im Emmental für eine nachhaltige und umweltverträgliche Mobilität einsetzen. Wir danken Theophil herzlich für diese immense Aufbauarbeit!

Erfreulicherweise wird Theophil der Sache des Velos kaum verloren gehen, als Geschäftsleiter der Stiftung intact und Präsident von „emmental bewegt“ wird er weiterhin wichtige Akzente setzen, wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Mit grossem Dank wurde Isabel Müller als Buchhalterin verabschiedet, sie hat in den letzten 3 Jahren für den reibungslosen Finanzfluss des Vereins gesorgt. Isabel bleibt uns glücklicherweise weiter als Fahrkursleiterin erhalten.
Ein herzliches Dankeschön auch an Susanne Deierlein, sie führte die Geschäfte des Vereins während den letzten 3 Jahren mit viel Elan und Charme. Susanne wird sich weiterhin für Pro Velo Emmental engagieren, wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr im Vorstand.

Fabian Glötzner aus Langnau wird den Vorstand weiter verstärken, wir freuen uns sehr, dass wir damit Verstärkung und Informationen aus dem oberen Emmental bekommen werden.
Der neue Vorstand ist: Susanne Deierlein, Fabian Glötzner, Ralf Longwitz, Ernst Rüfenacht, Andrea Rüfenacht.

Finanziell ist der Verein gut unterwegs, die Rechnung schloss mit einem Plus von Fr. 900.-, damit sind wir bestens gerüstet für das Jahr der Velo-Initiative. Daniel Bachofner informierte uns über Ablauf und Möglichkeiten für die Unterschriftensammlung, Ziel ist, die erforderlichen Unterschriften in einem möglichst kurzen Zeitraum aber spätestens bis zum Herbst gesammelt zu haben, damit auf der politischen Ebene ein möglichst grosser Druck für die nachfolgenden Verhandlungen und die Abstimmung entsteht.

 

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Angeregte Diskussionen bei Kaffee und Kuchen, im Bild von links nach rechts: Sonja
Nydegger, Ralf Longwitz, Ruedi Brenner, Ehrenmitglied Theophil Bucher, Klaus Bangerter,
Ernst Rüfenacht, Susanne Deierlein, Fabian Glötzner

Aktion Velocheck, Schulhaus Gsteighof, Burgdorf am 16.9.2014

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Am 16. September führte Ralf Longwitz (RL) anlässlich eines Velochecks am Schulhaus Gsteighof ein Gespräch mit dem Velomechaniker Stefan Burkhard (SB). Lesen Sie das Interview: Velocheck

Veloartikel in Coop-Zeitung / Umfrage Helmobligatorium

In der aktuellen Coop-Zeitung Nr. 24 vom 10. Juni 2014 ist ein Velo-Artikel erschienen, sehr erfreulich:
http://www.coopzeitung.ch/16953666?wt.mc_id=cpczR327589&mtype=nl#tab_1

Was uns weniger freut, ist die in diesem Zusammenhang gestartete Umfrage zu einem Helmobligatorium, sehr ärgerlich:

http://www.coopzeitung.ch/Soll+fuer+Velofahrer+die+allgemeine+Helmpflicht+eingefuehrt+werden

Kind mit Velohelm

Pro Velo wehrt sich seit langem dagegen und eigentlich ist das Thema durch:
http://www.pro-velo.ch/themen-und-angebote/verkehrssicherheit/ausruestung/velohelm/

Auch wenn es keine grosse politische Bedeutung hat: Gehen Sie zur Umfrage und stimmen Sie ab - mit zwei Klicks erledigt.

Hier ist erst vor Kurzem eine Studie erschienen, die zeigt, dass der Schaden durch Helmpflicht grösser ist, als der, der durch "Helmmuffel" entsteht:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/fahrradhelm-pflicht-in-deutschland-braechte-mehr-schaden-als-nutzen-a-961657.html
und hier:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/helmpflicht-debatte-der-fahrradhelm-wird-ueberschaetzt-a-961994.html 
Aktuell zum Urteil des Deutschen Bundesgerichtshofs: www.spiegel.de/reise/aktuell/kommentar-zum-bgh-urteil-auch-ohne-fahrradhelm-ist-vernuenftig-a-975713.html

(Bitte keine Missverständnisse - natürlich sehen wir den Nutzen des Helms und sind dafür, ihn zu tragen. Nur mit einer Pflicht sind wir nicht einverstanden!)