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Velo im Radio

Velopionier Bendicht Luginbühl im Interview (Link zu SRF, Dienstag, 6. Juni 2017, 13:00 Uhr)

SchweizMobil: Velo-Routen im Kanton Bern

Übersichtskarte mit Routen im Massstab 1:30000

Mit dem Velo die Region Bern entdecken: Auf der Karte "Velo-Routen im Kanton Bern" sind alle ausgeschilderten "SchweizMobil"-Routen für VelofahrerInnen und MountainbikerInnen ersichtlich. Die Karte erleichtert die Vorbereitung einer Tour und die Orientierung unterwegs. Der Kanton Bern ist ein richtiges "Freizeit-Eldorado". Über 2000 Kilometer Velo-und Mountainbikerouten sind signalisiert. Die ausgewählten Strecken verlaufen durch Naturlandschaften, möglichst abseits des Strassenverkehrs.

Inhalt:

  • nationale, regionale und lokale Velo- und Mountainbike-Routen
  • nützliche Reiseinfos und Tour-Empfehlungen

Bestellen

Die Karte ist kostenlos. Bestellung mit adressiertem und frankiertem C5-Antwortkuvert.

Pro Velo Kanton Bern
Birkenweg 13 
3013 Bern

Broschüren Pro Velo Schweiz

Unterwegs sein mit dem Velo verbindet Naturerlebnis, Reisen, wohltuende Bewegung und Entspannung. Damit eine Velotour nicht zur Tortur wird sind wichtige Vorbereitungen zu treffen. Bei Pro Velo Schweiz können zahlreiche nützliche Broschüren gratis bestellt werden.

Bundesrat lehnt unsinnige Velobussen-Motion ab

Medienmitteilung vom 2. Februar 2017

Der Bundesrat lehnt die Motion Portmann ab, die gleiche Bussen für alle Verkehrsteilnehmenden fordert. Pro Velo Schweiz begrüsst die Rückweisung dieser velofeindlichen Motion. „Die Motion ist undurchdacht und wohl primär für die Galerie“, sagt Matthias Aebischer, Nationalrat und Vizepräsident von Pro Velo Schweiz.

Die Motion, die sich offensichtlich vor allem gegen Velofahrende richtet, fordert gleiche Bussen für alle Verkehrsteilnehmenden bei Verkehrsübertretungen. Was bedeuten würde, das ein Velofahrender, der auf dem Trottoir fährt, eine gleich hohe Strafe erhalten würde wie ein Autofahrer, ungeachtet des Gefährdungspotenzials.

Pro Velo Schweiz begrüsst die klar ablehnende Haltung des Bundesrats. Der Bundesrat argumentiert, dass der heutige Bussenkatalog völlig ausreichend sei. Zudem gehe vom Fahrrad ein deutlich kleineres Gefährdungspotenzial aus als von einem Personenwagen. 

Dieser Argumentation schliesst sich Pro Velo Schweiz an. Dass ein Velo eine ungleich geringere Gefahr für andere ist als ein Auto, muss in der Bussenregelung berücksichtigt sein. Zudem ist das Argument der Motionäre, die Gefährdung durch nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmende habe zugenommen, eine faktenfreie Behauptung. Das Gegenteil ist der Fall: Ein Blick in die Unfallstatistik zeigt, dass Velofahrende eher Opfer als Täter sind. „Nationalrat Hans-Peter Portmann würde gut daran tun, mit uns für eine bessere Veloinfrastruktur zu kämpfen. Denn so würden sich seine angeblichen Probleme in Luft auflösen “, erklärt SP-Nationalrat und Pro-Velo-Vizepräsident Matthias Aebischer. "Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden schaffen wir dann, wenn wir die nötige Infrastruktur für Velofahrende bereitstellen. Mit unverhältnismässigen Bussen aufzufahren schiesst hingegen völlig am Ziel vorbei."

Der Bundesrat will nur ein bisschen mehr Velo

Velo-Initiative: Abschluss der Vernehmlassung zum direkten Gegenentwurf

Medienmitteilung des Trägervereins Velo-Initiative vom 25. Januar 2017

Der Bundesrat hat heute die Vernehmlassungsantworten zum direkten Gegenentwurf zur Velo-Initiative diskutiert. Die Landesregierung sieht sich durch die vielen positiven Stellungnahmen in ihrer Absicht bestätigt, das Velo zu fördern. Die Initiantinnen und Initianten fordern, dass in der Botschaft der Initiativtext nicht unnötig abgeschwächt wird.

Der Bundesrat will das Velo in der Verfassung verankern, gleichberechtigt zum Fussverkehr und zum Wandern. Das zeigt die heutige Mitteilung zum Abschluss der Vernehmlassung des direkten Gegenentwurfs. Die Landesregierung zieht aufgrund der vielen zustimmenden Stellungnahmen, insbesondere der Kantone, Gemeinden und Städte, eine positive Bilanz. Der Bundesrat anerkennt damit den grossen Nutzen des Velos: Als kosteneffizientes Fahrzeug leistet es viel für die Umwelt und für die Gesundheit. Und der Bundesrat anerkennt das Potenzial des Velos, Verkehrsspitzen zu brechen, Strassen und ÖV zu entlasten und damit günstig zur Behebung von Mobilitätsengpässen beizutragen. Veloförderung hilft zudem, dass der Bund die übergeordneten Ziele in den Bereichen Umweltverträglichkeit, CO2-Reduktion und Bewegungsförderung erreichen kann.

Die Initiantinnen und Initianten begrüssen, dass der Bundesrat den Auftrag zur Ausarbeitung einer Botschaft gegeben hat. Dadurch macht die Landesregierung den Weg frei, das Velo dem Fussverkehr gleichzustellen. Sie warnen jedoch davor, den ursprünglichen Initiativtext unnötig abzuschwächen. Denn dieser würde es dem Bund erlauben, Kantone und Gemeinden bei Veloförderungsmassnahmen und dem Ausbau des Velonetzes gezielt zu unterstützen.

Komitee Emmental mobil gegründet

Im September 2015 wurde das Komitee Emmental mobil gegründet, um sich für eine moderne, rücksichtsvolle Mobilität im Raum Burgdorf-Emmental einzusetzen. Emmental mobil präsentiert Alternativen zum viel zu teuren, Umwelt-unverträglichen und wenig nützlichen Autobahn­zubringer. Wir wünschen uns echte "Verkehrs­sa­nie­rungen" Emmental (und Oberaargau). Der Neubau eines Autobahn­zubringers ist eben keine Sanierung.

Weitere Informationen: www.emmental-mobil.ch