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Sicherheit braucht Übung

Sicherer mit ihren Kindern im Verkehr unterwegs sein, das ist eines der Hauptziele der Eltern, die einen Velofahrkurs bei Pro Velo Emmental besuchen. An den Kursen erfahren und üben sie, wie das geht.

Pro Velo-Kursleiterin Yasemin Kurtogullari erklärt einer Gruppe von Eltern und Kinder, wie sie den Kreisel befahren müssen. Danach geht’s ans Üben. „Super, jetzt hast Du es richtig gemacht“, lobt ein Vater seinen Sohn beim zweiten Versuch. Das Manöver ist für die Kinder zwischen sieben und neun Jahren sehr komplex. Aber nicht nur das. Viele Eltern hören zum ersten Mal, was es heisst, mit dem Velo vorschriftsgemäss durch einen Kreisel zu fahren: Nach einem Blick zurück, Handzeichen geben, dann in die Mitte der Fahrspur fahren, dem Verkehr von Links den Vortritt lassen, den Kreisel in der Mitte der Fahrspur befahren. Schliesslich Handzeichen rechts, um anzuzeigen, wo man den Kreisel verlassen will. „Wenn ich das so mache, denken die Autofahrer, dass ich nicht weiss, wie man einen Kreisel fährt“, wendet ein Teilnehmer ein. Doch die Kursteilnehmer sind sich einig: Lieber etwas „blöde“ dastehen, als sich im Kreisel einer erhöhten Unfallgefahr auszusetzen.

Üben, üben, üben und nochmals üben. Das ist das „Zauberwort“, wie Kinder lernen, sich auf der Strasse sicher zu bewegen. Weil Kinder von ihren Eltern abschauen, ist es wichtig, dass diese wissen, wie sie mit ihren Kindern üben können und wie man vorschriftsgemäss Velo fährt. Dies können Eltern an den Velofahrkursen von Pro Velo tun. Während die Kinder ihre Geschicklichkeit im ersten Kursteil auf dem Pausenplatz an verschiedenen Posten spielerisch üben, drücken die Eltern eine Stunde lang die Schulbank. In dieser Theoriestunde erfahren sie beispielsweise, ab wann ein Kind auf die Strasse darf und welche Voraussetzungen ein Kind mitbringt. Zudem vermittelt der Kurs, bei welchen Verkehrssituationen besondere Vorsicht geboten ist und wie diese eingeübt werden können.

Traditionsgemäss startet Pro Velo Emmental die Velofahrkurssaison in Burgdorf. Insgesamt finden an vier verschiedenen Orten Kurse statt. Bis zu den Sommerferien stehen noch zwei Kurse an. Der erste in Bätterkinden, wo letztes Jahr zum ersten Mal ein Kurs durchgeführt wurde und der zweite in Kirchberg. Nach den Sommerferien findet nochmals je ein Kurs in Langnau (18. August) und zum Saisonende in Burgdorf (1. September) statt. Anmelden unter www.velokurse.ch.

Franziska Schwab

Pro Velo Schweiz unterstützt den Bundesbeschluss Velo

Anlässlich ihrer Versammlung in Bern haben die Delegierten von Pro Velo Schweiz heute die Ja-Parole zum „Bundesbeschluss Velo“ gefasst. Dieser kommt am 23. September zur Abstimmung. Der „Bundesbeschluss Velo“ ist der Gegenvorschlag des Bundesrates zur Velo-Initiative. Die Initiative wurde zurückgezogen. Rolin Wavre, Vizepräsident der FDP Genf und Grossrat, wurde in den Vorstand von Pro Velo Schweiz gewählt.

Pro Velo Schweiz steht hinter dem von Bundesrat und Parlament verabschiedeten Bundesbeschluss Velo. Dieser wurde vom Bundesrat als direkter Gegenvorschlag zur Velo-Initiative eingebracht. Pro Velo sieht im Bundesbeschluss Velo die wesentlichen Anliegen der Initiative verwirklicht. Mit ihm kann der Bund dazu beitragen, die Veloinfrastruktur in der Schweiz langfristig zu verbessern und die Velowege den Fuss- und Wanderwegen gleichzustellen. Die Velo-Initiative wurde im März zurückgezogen. Die Volksabstimmung findet am 23. September statt.

Genfer FDP-Grossrat in den Vorstand gewählt

Die Delegierten wählten den Genfer Rolin Wavre zum neuen Vorstandsmitglied. Der ausgebildete Jurist und Vizepräsident der FDP Genf ist seit 2015 Mediensprecher von Pro Velo. Im April wurde Wavre in den Grossen Rat des Kantons Genf gewählt. Mit ihm stärkt Pro Velo seine Präsenz in der Westschweiz und sichert sich die Dienste eines äussert kompetenten und weitsichtigen Unterstützers des Velos.

Auskunft

Nationalrat Matthias Aebischer, Präsident Pro Velo Schweiz, 079 607 17 30
Rolin Wavre, Mitglied des Vorstandes, 079 653 37 78
Christoph Merkli, Geschäftsführer Pro Velo Schweiz, 076 455 62 03

bike to work: 55'000 Pendler fahren im Mai & Juni mit dem Velo zur Arbeit

 

Morgen 1. Mai 2018 startet die Velo- und Gesundheitsförderungsaktion bike to work zur Challenge 2018. In den kommenden zwei Monaten werden dabei über 55’000 Teilnehmende in der ganzen Schweiz mit dem Velo zur Arbeit fahren.

Für viele Unternehmen gehört heute bike to work zum festen Bestandteil der Firmenkultur und des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Denn gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO haben 34% der Erwerbstätigen in der Schweiz häufig oder sehr häufig Stress im Job. bike to work ist dabei eine Massnahme, die Unternehmen schnell und einfach umsetzen können und dem Stress und seinen Folgen entgegenwirken.

bike to work findet dieses Jahr zum 14. Mal statt und wird durch Pro Velo Schweiz organisiert. «Unser Ziel ist möglichst viele Arbeitnehmende auf das Velo zu bringen. Die Vorteile sind vielfältig: Mit dem Velo zur Arbeit fahren sorgt für Bewegung und Frische, reduziert Stress, ist schnell und erst noch günstig. Für viele Arbeitnehmende ist bike to work Auslöser, einfach mal wieder aufs Velo zu steigen und sich im Alltag mehr zu bewegen.» sagt Carole Straub, Leitung bike to work.

Besonders stolz auf das Projekt bike to work ist auch Nationalrat und Pro-Velo Präsident Matthias Aebischer: «Im Zeitalter der Nachhaltigkeit, Adipositas- und Bewegungsprogrammen muss das Velo im Zentrum stehen. Velofahren ist nicht nur gesund, es ist auch umweltschonend und entlastet den Strassen- und den Bahnverkehr. Ich bin überzeugt, dass das Velo in Zukunft eine zentrale Rolle in unserer alltäglichen Mobilität einnehmen wird.»

Das Spektrum der teilnehmenden Firmen ist entsprechend gross. So nehmen einerseits Schweizer Grosskonzerne wie Swiss Re, SAP Schweiz, V-Zug oder Rolex teil. Ebenfalls mit dabei sind internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen und das CERN in Genf sowie zahlreiche kantonale und kommunale Verwaltungen. Die Mehrzahl der teilnehmenden Betriebe machen jedoch die KMU aus.

Bis heute haben sich 1'866 Betriebe angemeldet. Erwartet werden knapp 2’000 Firmen. Die Anmeldung ist noch bis am 31. Mai möglich.

Auskunft
Carole Straub, Leitung bike to work, 031 318 54 13
Nationalrat Matthias Aebischer, Präsident Pro Velo Schweiz, 079 607 17 30
medien(at)biketowork.ch

Bildmaterial & Medienmittteilungen
biketowork.ch/de/medien

bike to work
bike to work ist eine nationale Aktion von Pro Velo Schweiz zur Gesundheitsförderung in Unternehmen und findet seit 2005 jeweils im Mai/Juni statt. Partner von bike to work sind Veloplus, Krebsliga Schweiz, PubliBike und Panter. Nebst zahlreichen KMU nehmen bei bike to work auch Grosskonzerne teil. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von über CHF 100’000.–.

Wer am Mittwoch in die Pedale steigt, gewinnt

 

Der Frühling kommt auf zwei Rädern. Und mit ihm startet der Velo-Mittwoch in die zweite Saison. Es winken über 500 frische Preise als Belohnung fürs Velofahren, unter anderem ein pfeilschnelles E-Bikes von Stromer.

Die Mitmachaktion will auch dieses Jahr Tausende Menschen fürs Velofahren begeistern. Dabei verspricht der Velo-Mittwoch nebst gesunder Bewegung und Fitness vor allem flexible und umweltfreundliche Mobilität sowie als Anreiz zum Velofahren zahlreiche Belohnungen. Die schweizweite Velo-Förderaktion von Pro Velo Schweiz wird von EnergieSchweiz, von Engagement Migros, dem Förderfonds der Migrosgruppe und dem Bundesamt für Gesundheit unterstützt.

Die Teilnahme am Velo-Mittwoch ist kostenlos. Die App steht für Android und iOS-Geräte zur Verfügung und kann über www.velomittwoch.ch heruntergeladen werden. Die App zeichnet per Knopfdruck die gefahrenen Distanzen auf. Fahrten können ebenfalls über die Webseite erfasst werden.

Unter allen Teilnehmenden, die mittwochs mindestens drei Kilometer radeln, werden über 500 Preise nach Wahl verlost – z.B. Wellnessgutscheine, Kaffeemaschinen, schickes Velozubehör, leckere und fair produzierte Delikatessen und vieles mehr. Zudem winkt Ende Juli ein exlusiver Stromer ST2 im Wert von 7‘600 Franken als Hauptgewinn.

Seit der Lancierung im Sommer 2017 haben über 7‘000 Personen den Velo-Mittwoch für sich entdeckt. Zusammen sind sie mit dem Velo mehr als achteinhalb Erdumrundungen gefahren. Für diese Leistung hat Pro Velo Schweiz bisher über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Preisen belohnt. Pro Velo Schweiz und seine Partner erhoffen sich, dass dank dieser attraktiven Mitmachaktion im 2018 noch weit mehr Personen das Velofahren für sich entdecken und vermehrt auf das gesunde und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel umsatteln.

Für Auskünfte
Pro Velo Schweiz
Urs Riklin, Projektleiter Velo-Mittwoch, 078 808 25 92
Nationalrat Matthias Aebischer, Präsident Pro Velo Schweiz, 079 607 17 30
Bild- und Textmaterial: bit.ly/velomittwoch 
Mehr Informationen unter: www.velomittwoch.ch

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