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Endlich: Weltweiter Tag des Velos

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat den 3. Juni zum weltweiten Tag des Velos erklärt. Damit will die Organisation die Wichtigkeit des vor 200 Jahren erfundenen Fahrrads unterstreichen. Für Pro Velo Schweiz widerspiegelt dieser Entscheid, wenige Monate vor der Abstimmung über den Bundesbeschluss Velo, die Aktualität dieses Verkehrsmittels. „Es ist an der Zeit, dass das Velo besser zur Geltung gebracht wird“, sagt Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz. 

Das vor zwei Jahrhunderten vom deutschen Karl von Drais erfundene Velo hat eine Entwicklung durchlaufen, die es von allen anderen Verkehrsmitteln unterscheidet. Rasch in alle Kontinente exportiert, konnte sich das Fahrrad als effizientes und billiges Transportmittel, als Instrument der sozialen Emanzipation und als Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung etablieren. Heute wird es zunehmend zu einem wichtigen Faktor für eine nachhaltige Entwicklung.

Das Velo: Ein breit unterschätzter Entwicklungsfaktor  
Den Wert des Velos hat nicht nur die Völkergemeinschaft erkannt, sondern auch viele europäische Länder haben nationale Strategien zur Förderung des Velos entwickelt. In der Schweiz steht die Volksabstimmung vom 23. September über den Bundesbeschluss Velo bevor. Der Bundesrat und das Parlament wollen, dass der Bund die Kantone bei der Planung und Umsetzung von Velowegnetzen unterstützt. Pro Velo und zahlreiche Organisationen aus dem Mobilitätsbereich, der Gesundheitsbranche, dem Umweltschutz und dem Tourismus unterstützen die Vorlage.  
  „Das Velo ist die Antwort auf verschiedene Probleme: Es hat unzählbare Vorteile und nur sehr wenig Nachteile. Dies erklärt die breite Unterstützung zugunsten des Bundesbeschlusses Velo“, unterstreicht Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz.